Bartpflege 101 – Das Bartöl

Von Phillip Körperpflege 4 Kommentare zu Bartpflege 101 – Das Bartöl

Wer einen Bart trägt sollte diesen pflegen und genau dafür ist die Bartpflege 101 Serie gedacht. Beginnen wollen wir mit dem Thema Bartöl. Egal ob du bereits einen Bart trägst oder überlegst es in Zukunft zu tun. Mit diesen Hintergrundinformationen und Tipps siehst du garantiert gepflegt aus.

Wir können gar nicht oft genug betonen wie wichtig es ist, seinen Bart zeitgemäß zu pflegen. Wer die Bartpflege vernachlässigt leidet vor allem an juckender und trockener Haut. Und genau dafür kommt das Bartöl ins Spiel.

 

Warum Bartöl eine gute Idee ist

Im Vergleich zur normalen Feuchtgkeitspflege kann das Öl bis zum Ansatz der Haarwurzeln einmassiert werden und zieht um einiges besser ein. Neben dem pflegenden Effekt für die Barthaare, versorgt es die darunterliegende Haut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit. Genau aus diesem Grund kann das Bartöl wie ein Gesichtsserum auch im ganzen Gesicht aufgetragen werden. Es zieht dabei in die tieferliegenden Hautschichten ein und sorgt für strahlende Haut. Natürlich macht es nur Sinn, wenn ihr außreichend Wasser trinkt und euch angemessen ernährt. Solltet ihr also unter stark ausgetrockneter Haut leiden, wird das Bartöl keine Wunder vollbringen.

Westburn and Granite Beard Oil Cedar & Lemon

Was Du beim Bartöl beachten solltest

Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter für Bartöle und Balsam etc. Beim Bartöl kommt es besonders auf die Mischung der sogenannten Basis- bzw. Trägeröle an. Folgende Öle sind unsere Favoriten in Sachen Bartpflege.

  • Jojobaöl kommt der Feuchtigkeit der Haut am Nächsten und ist daher immer eine gute Basis. Es zieht schnell ein und wirkt besonders gegen schuppiges Haar
  • Arganöl ist vor allem für seine entzündungshemmende Wirkung, sowie für die Regulierung der Talgdrüsenfunktion vorteilhaft. Die Haare erhalten durch das Arganöl einen leichten Glanz
  • Avocadoöl kann dabei helfen den Juckreiz zu lindern und verfeinert grobe Hautporen. Zusätzlich wirkt es gegen spröde Haare
  • Kokosöl hilft besonders bei Spannungsgefühlen und spröder, rissiger Haut. Bei Haaren wirkt es gegen Feuchtigkeitsverlust, weshalb es auch super als Pflegespülung für das Kopfhaar eingesetzt werden kann
  • Mandelöl beruhigt irritierte Haut und überzeugt besonders durch gute rückfettende Eigenschaften

Zusätzlich zu den Basisölen kommen ätherische Öle zum Einsatz, welche neben weiteren positiven Eigenschaften für Haut und Haar in erster Linie für den Duft genutzt werden. Im Zuge unserer Recherche für diesen Artikel wurden wir von Westburn & Granite mit Bartölen versorgt. Das Team um Gründer Ryan stellt seit dem Sommer 2015 handgemachte Bartöle bestehend aus ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen her. Das Cedar & Lemon Conditioning Beard Oil ist eine super Wahl für alle, die ein solides tägliches Bartöl für alle Gegebenheiten suchen. Wer auf herbere, männliche Duftnoten steht, ist mit dem Grapefruit & Black Pepper Duft sehr gut bedient. Unser Favorit aus der Kollektion ist allerdings der Citrus Duft, welcher besonders frisch und nicht aufdringlich ist.

Westburn and Granite Beard Oil Citrus 1

Die richtige Anwendung

Je nach Dichte und Länge des Bartes reichen 2-3 Tropfen für einen Drei-Tage-Bart. (Richtig gelesen, auch bei einem Drei-Tage-Bart eignet sich Bartöl aufgrund der zahlreichen Vorteile für die Haut!) 4-6 Tropfen für kurze bis mittlere Vollbärte und je nach Bedarf auch mehr. Die Angaben sind natürlich nur pauschal, wieviel ihr wirklich benötigt hängt sehr individuell von der Beschaffenheit der Haut und des Haares ab. Am Besten mit wenigen Tropfen beginnen und durch ausprobieren die richtige Dosierung herausfinden! Als Anhaltspunkt sollte das Öl nach maximal fünf Minuten komplett eingezogen sein, ansonsten war es zu viel oder wurde nicht richtig einmassiert. Begonnen wird an den Haarwurzeln und dann arbeitet man sich bis zu den Spitzen hin. Das Öl auf den Fingern verteilen und gleichmäßig und vor allem gründlich einmassieren! Bei Vollbärten kann danach auch zusätzlich noch ein Kamm oder eine Bürste ins Spiel kommen. Diese Prozedur solltest du vor allem morgens nach dem Duschen zelebrieren, damit du den ganzen Tag gut aussiehst. Gerne auch abends vor dem Schlafen gehen, weil die Wirkstoffe über Nacht besonders gut aufgenommen werden können.

Westburn and Granite Beard Oil Citrus 1

Was habt ihr für Erfahrungen mit Bartöl gemacht und welche Art von Bart bevorzugt ihr? Wir freuen uns auf eure Kommentare und Meinungen, auch zu Westburn & Granite!

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4 Kommentare
  • Bartpflege
    Veröffentlicht am 18. Oktober 2016 um 10:56

    Hey Phillip,

    danke für deinen Artikel, bin da ganz deiner Meinung was die Bartpflege mit Bartöl an geht.

    Besonders gefällt mir aber auch, dass Du näher auf die Trägeröle eingegangen bist. Vielen ist oft nicht bewusst was die einzelnen Inhaltsstoffe überhaupt bewirken.

    Viele Grüße
    Nico

    Antworten
    • Phillip
      Veröffentlicht am 18. Oktober 2016 um 11:35

      Danke Nico! Die Auswahl der Trägeröle macht wirklich einen großen unterschied und wird dennoch oft vernachlässigt.

      Antworten
  • Stefan
    Veröffentlicht am 11. April 2017 um 16:14

    Guter Artikel und die Basis bzw. Trägeröle sind essentiell. Nachdem ich mich mit mehreren Produkten herumgeschlagen habe, hat meine Frau begonnen eigenes natürliches Öl ganz nach meinen Bedürfnissen zu mischen. Mittlerweile ist daraus ein für die Allgemeinheit zugängliches Konzept geworden. Sprich, man kann sich sein Bartöl, dem Hauttyp entsprechend selbst nach seinen Vorlieben zusammenstellen lassen. Das ganz ohne künstliche Zusatzstoffe. Wirf mal einen Blick darauf http://www.mixmybeardoil.com
    Liebe Grüße
    Stefan

    Antworten
    • Phillip
      Veröffentlicht am 13. April 2017 um 16:12

      Hallo Stefan,

      klingt nach einem coolen Konzept! Je besser man sich mit der Wirkung der Öle auskennt, desto schwieriger wird es, das perfekte Bartöl auf dem bestehenden Markt zu finden 🙂

      Viele Grüße aus Dortmund
      Phillip

      Antworten

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